Gesetzliche Vorschriften

Bist du glücklicher Besitzer der zivilen Drohne PARROT MAMBO FLY? Dann solltest du wissen, dass du keine Genehmigung benötigst, um eine Drohne zu fliegen, wenn sie weniger als 800 g wiegt. Es gibt jedoch eine Reihe von allgemein gültigen Regeln, um Gefahren beim Fliegen auszuschließen.

 

In diesem Abschnitt erfährst du mehr über die in Frankreich oder in deinem Land geltenden gesetzlichen Vorschriften, damit du deine PARROT MAMBO Fly gefahrlos nutzen kannst.



 

  1. Ich fliege nicht über Personen

 

Beim Gebrauch meiner PARROT MAMBO FLY achte ich darauf, in der Nähe befindliche Personen und Fahrzeuge nicht zu gefährden. Ich überfliege sie nicht und halte einen Mindestsicherheitsabstand ein. Ich halte mich von Menschenansammlungen fern.

 

2. Ich halte die maximal zulässige Flughöhe ein

 

Außerhalb der für den Modellflug zugelassenen Gebiete ist die maximale Flughöhe standardmäßig auf 150 Meter begrenzt. In der Umgebung von Flugplätzen und in militärischen Flugübungszonen während deren Nutzungszeiten ist die zulässige Flughöhe jedoch geringer. Ich halte diese maximalen Flughöhen grundsätzlich ein, um das Risiko von Kollisionen meiner Drohne mit einem Luftfahrzeug zu vermeiden. Grundsätzlich unternehme ich keinen Flug oder breche einen laufenden Flug ab, wenn ein Luftfahrzeug in der Nähe ist.

 

3. Ich halte immer Sichtkontakt mit meiner PARROT MAMBO FLY und ich benutze sie nur tagsüber

 

Ich fliege meine Drohne in Sichtweite, sodass der Sichtkontakt mit bloßem Auge problemlos gegeben ist und behalte sie jederzeit im Blickfeld. Immersive Flüge (mit FPV-Brille) und der Gebrauch von Begleitdrohnen sind unter bestimmten Bedingungen möglich, erfordern jedoch die Beteiligung einer zweiten Person, um die Sicherheit zu gewährleisten. Um die Sicherheit von in geringer Flughöhe fliegenden Luftfahrzeugen wie Helikoptern in Noteinsätzen zu gewährleisten, verbietet die Drohnenverordnung den Gebrauch von Drohnen in der Nacht, selbst wenn diese mit Leuchtvorrichtungen ausgestattet sind.

 

4. Ich fliege meine Drohne nicht an öffentlichen Orten in bebauten Gebieten

 

In bebauten Gebieten ist das Überfliegen meines privaten Grundstücks mit einer kleinen Drohne möglich, sofern keine anderen Personen anwesend sind und unter dem Vorbehalt, dass eine an die unmittelbare Umgebung (Gebäude, Bäume...) angepasste Höchstgeschwindigkeit und maximale Höhe eingehalten wird, sodass von der Drohne im Falle eines Kontrollverlustes keine Gefahr ausgeht. Ich benutze meine Drohne auf keinen Fall an öffentlichen Orten und Plätzen.

 

5. Ich benutze meine Drohne nicht in der Nähe von Flughäfen oder Flugplätzen

 

Ich benutze meine Drohne nicht in der Nähe von Fluggeländen jeglicher Art, auf denen Flugzeuge, Helikopter, Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge usw. landen oder abgestellt werden. Grundsätzlich sind Mindestentfernungen einzuhalten, die bei größeren Flughäfen 10 km betragen können.

 

6. Ich fliege nicht über sensible Gebiete

 

Das Überfliegen bestimmter sensibler oder geschützter Bereiche und ihrer Umgebung ist verboten. Solche Bereiche sind zum Beispiel Atomkraftwerke, Militärgelände, historische Bauwerke und Denkmäler oder Naturschutzgebiete und Regionalparks. Ich informiere mich vor dem Flug über das Vorhandensein derartiger Bereiche.

 

7. Ich respektiere die Privatsphäre anderer

 

Die Personen in meiner Umgebung und der Umgebung der Drohne müssen über mein Vorhaben informiert werden, insbesondere, wenn meine Drohne mit einer Kamera oder einem anderen Sensor ausgestattet ist, die Daten und Informationen über die betroffenen Personen aufzeichnen können. Ich informiere die anwesenden Personen, ich beantworte ihre Fragen und respektiere ihre Privatsphäre. Ich verzichte auf die Aufzeichnung von Bildern, auf denen Personen erkannt oder identifiziert werden können (Gesichter, Nummernschilder...), ohne vorher ihre Genehmigung einzuholen.

 

8. Ich veröffentliche meine Luftbild-Aufnahmen oder -Videos nicht ohne die Zustimmung der betroffenen Personen und verwende sie nicht zu gewerblichen Zwecken

 

Eine Veröffentlichung von Bildern darf nur mit dem Einverständnis der betreffenden Person oder, bei privatem Grund und Boden (Haus, Garten usw.), des Eigentümers erfolgen. Dabei müssen die geltenden Gesetze (insbesondere das Gesetz „Informatik und Freiheiten“ vom 6. Januar 1978 in seiner geänderten Fassung) eingehalten werden. Jeglicher Gebrauch der Drohne mit dem Ziel der Erlangung von Aufnahmen für gewerbliche oder geschäftliche Zwecke unterliegt speziellen Bestimmungen und bedarf der Genehmigung durch die Generaldirektion für zivile Luftfahrt.

 

9. Ich überprüfe meinen Versicherungsschutz für die Ausübung dieser Aktivität

 

Ich kann für die an anderen Luftfahrzeugen verursachten Schäden, Personenschäden und Sachschäden am Boden haftbar gemacht werden. Falls ich keine spezielle Versicherung abgeschlossen habe, überprüfe ich die Vertragsbestimmungen meiner Haftpflichtversicherung.

 

10. Im Zweifelsfall informiere ich mich

 

Weitere Informationen über die Nutzungsbedingungen für Freizeitdrohnen erhältst du im Leitfaden für den Modellflug auf der Webseite der Generaldirektion für zivile Luftfahrt. Die Nutzerverbände sowie die Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten stellen ebenfalls nützliche Informationsquellen dar.



Auch auf der Seite speziell zu Drohnen auf der nachstehenden Webseite findest du weitergehende Informationen: https://www.ecologique-solidaire.gouv.fr/quelle-place-drones-dans-ciel-francais.

Update : 25/02/2019
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